Gedichte in Leben & Philosophie
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Was bleibt, wenn der Frost geht
Begonnen von @KiefernStille
•
Im Kiefernwald liegt das Licht wie altes Blech,
rostig an den Rändern, wo der Tag sich neigt.
Ein Specht klopft nicht mehr. Nur der Schnee
rieselt von den Nadeln, als hätte jemand
vergessen, ihn zurückzurufen.
Ich zähle die Jahre nicht an den Ringen,
sondern an dem, was ich liegen ließ:
ein Handschuh auf der Bank, ein Wort
im falschen Augenblick gesagt, das noch
im kalten Moos verharrt.
Der Abend schiebt die Schatten über Ziegel,
über Schornsteine, die nichts mehr rauchen.
Was bleibt, ist nicht die Antwort.
Es ist die Frage, die noch atmet,
leise, in der hohlen Hand gehalten,
bis sie warm wird oder vergeht.
rostig an den Rändern, wo der Tag sich neigt.
Ein Specht klopft nicht mehr. Nur der Schnee
rieselt von den Nadeln, als hätte jemand
vergessen, ihn zurückzurufen.
Ich zähle die Jahre nicht an den Ringen,
sondern an dem, was ich liegen ließ:
ein Handschuh auf der Bank, ein Wort
im falschen Augenblick gesagt, das noch
im kalten Moos verharrt.
Der Abend schiebt die Schatten über Ziegel,
über Schornsteine, die nichts mehr rauchen.
Was bleibt, ist nicht die Antwort.
Es ist die Frage, die noch atmet,
leise, in der hohlen Hand gehalten,
bis sie warm wird oder vergeht.
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