Lizenz & Urheberrecht
Richtlinie für geistiges Eigentum, Gemeinfreiheit und Bedingungen für gemeinschaftliches Verzweigen
1. Zusammenfassung
- Gemeinfreie Klassiker: Kanonische Gedichte historischer Meister (wie William Shakespeare, Yunus Emre, Emily Dickinson, Edgar Allan Poe, John Keats, Percy Bysshe Shelley, Rumi, William Blake und Robert Frost) sind gemeinfrei (Public Domain). Nach internationalem Urheberrecht ist weder eine Lizenz noch eine Genehmigung oder Lizenzgebühr erforderlich, um diese Werke zu veröffentlichen, zu vervielfältigen, vorzutragen, zu adaptieren, zu übersetzen oder zu verzweigen.
- Historische Übersetzungen: Übersetzungen, die vor 1928 veröffentlicht wurden oder deren Übersetzer vor mehr als 70 Jahren verstorben sind, sind weltweit ebenfalls gemeinfrei geworden.
- Gemeinschaftsbeiträge: Von Nutzern eingereichte Variationen, Modernisierungen, Übersetzungen und Strophen verbleiben das kreative Eigentum ihrer Autoren und werden unter Bedingungen der gemeinsamen Verzweigung geteilt.
2. Warum für klassische Gedichte keine Lizenz nötig ist
Urheberrechtlicher Schutz gilt nicht unbegrenzt. Nach der Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst sowie den nationalen Urheberrechtsgesetzen:
- Verwertungsrechte an kreativen Werken erlöschen 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers („Regel 70 Jahre post mortem auctoris“) bzw. 95 Jahre nach der Veröffentlichung bei vor 1928 erschienenen Werken.
- Mit Ablauf des Urheberrechts gehen Werke automatisch in die Gemeinfreiheit über und werden zum gemeinsamen Kulturerbe der Menschheit.
Folglich besitzt kein Rechteinhaber oder Nachlass exklusive Verwertungsrechte an diesen Meisterwerken. Jeder Leser, Dichter oder Betreiber darf diese Werke frei veröffentlichen, übersetzen, modernisieren oder abgeleitete Fassungen erstellen.
3. Creative Commons Public Domain Mark (PDM 1.0)
"Dieses Werk ist frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, auch zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen."
4. Ethische Namensnennung & Verzweigungsstammbaum
Obwohl gemeinfreie Literatur rechtlich keine Erlaubnis verlangt, wahrt Hey Poet! höchste moralische und literarische Sorgfalt:
- Klare Urheberschaftsnennung: Meisterdichter werden unter verifizierten Profilen (z. B. @Shakespeare, @YunusEmre, @EmilyDickinson) mit biografischen Notizen, Epochen und Übersetzerhinweisen geführt.
- Unveränderliche kanonische Wurzel: Das ursprüngliche gemeinfreie Gedicht bleibt stets unverändert an der Wurzel des Stammbaums erhalten, während Nutzerwandelungen mit Zweck-Tags (Übersetzung, Modernisierung, Antwort / Nazire oder Variation) abzweigen.
5. Meisterporträts & Bildnachweise (Wikimedia Commons)
Porträts und historische Abbildungen der klassischen Meister stammen direkt aus Wikimedia Commons: Wikimedia Commons:
- Gemeinfreie Kunstwerke: Historische Gemälde, Daguerreotypien und Miniaturen, deren Schutzfristen weltweit abgelaufen sind (PD-Art, PD-old und PD-US).
- Creative-Commons-Fotografien: Zeitgenössische Fotografien von Denkmälern und Statuen unter freien Kulturlizenzen (z. B. CC BY-SA 4.0, CC BY 3.0 und CC0).
- Individuelle Profilangaben: Jede Profilseite nennt den Künstler oder Urheber, verlinkt auf die Wikimedia-Commons-Quelldatei und weist die Lizenzbedingungen aus.
6. Hinweis- und Entfernungsverfahren
Hey Poet! handelt in voller Übereinstimmung mit dem Digital Millennium Copyright Act (17 U.S.C. § 512) sowie internationalen Regelungen zum Schutz des geistigen Eigentums.
Wenn Sie Rechteinhaber oder Nachlassvertreter sind und der Ansicht sind, dass ein Werk irrtümlich aufgeführt wurde oder nicht gemeinfrei ist, wenden Sie sich bitte an:
7. Lizenz der Plattform-Software
Die Hey Poet! Plattform, die Git-Baum-Algorithmen und Metrik-Sandkästen unterliegen dem Urheberrecht © 2026 Hey Poet! Team. Alle Rechte vorbehalten.